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Grabstellen Familie Beilken

 

>Beilken F , 18.05.2010 10-47-52 >

Beilken F , 18.05.2010 10-47-32

Beilken Segel nähen

Beilken Segelmacherei

Beilken Alexander von humbold

Beilken H , 18.05.2010 10-45-49

Beilken H , 18.05.2010 10-46-36

Beilken Heinrich

Beilken Stadtgarten Sonnenuhr

Beilken Walkiefer

Auf dem Vegesacker Friedhof gibt es 2 Beilken-Grabstellen, die nahe beieinander liegen. Die schlichten Sandstein Grabmale haben ähnliche Umrisse. Die Bestatteten gehören alle zur Beilken-Familie.
Friedrich Beilken
* 02.06.1872, +21.02.1945
Catharine Beilken
* 10.08.1877, +21.08.1972
Friedrich Beilken war Segelmacher. Nach einem Lotteriegewinn seiner Frau Catharine, machten sich die beiden 1919 mit der Segelmacherei in der Alten Hafenstraße selbstständig. Er nähte braune lohgegerbte Segel für die Torf- und Weserkähne.
Die beiden hatten 4 Söhne: Heinrich, Bernhard, Fritz, Karl, und Hans. Berhard übernahm die Segelmacherei, stellte auf Yacht-Segel um und übersiedelte den Betrieb auf ein größeres Gelände in Lemwerder. Dort gibt es heute noch die weltweit bekannte Segelfirma Beilken Sails GmbH.
Bernhard ist nicht auf diesen Grabsteinen verzeichnet.
Fritz Beilken
*13.06.1896, + 11.07.1916

vermutlich im ersten Weltkrieg gefallen.

Hans Beilken
02.12,1904, 11.12.1916

Hans ist als Kind beim Spielen im Vegesacker Hafen ertrunken.

Karl Beilken
* 08.09.1898, +28.02.1948

Karl war Lehrer und ist nach Kriegsende in russischer Gefangenschaft gestorben.

Ella Beilken, geb. Jostes
* 27.07.1903, + 15.12.1932

Ella war die früh verstorbene Frau von Bernhard Beilken.

 
Heinrich Beilken
* 14.02.1894, + 26.12.1970
Marie Beilken geb.  Folkers
* 26.12.1889, + 29.11.1962
Heinrich war Lehrer und hat sich um seine Vegesacker Heimat besonders verdient gemacht. Zusammen mit  Hanna Borcherding hat er sich sehr für den Stadtgarten eingesetzt.
Auf ihn geht nach 5-jährigen Bemühen die Aufstellung der Walkiefer vor dem Havenhaus am Utkiek zurück. Er wollte damit eine Erinnerung an die Blütezeit des Walfangs schaffen  in der viele Männer von Vegesack aus auf Segelschiffen in die Nordmeere fuhren. 1963 wurde dieses maritime Denkmal von Senator Dr. Bortscheller der Öffentlichkeit übergeben. Der norwegische Reeder Anders Jahre hatte dies schließlich ermöglicht. 1987 wurden die Kiefernknochen durch eine Bronzenachbildung ersetzt.
Als Mitglied des Verkehrsvereins war Beilken in der Fahrplankommission der Bahn tätig und hat derzeit erreicht, dass es zahlreiche durchgehende Züge von Bremen gen Süden  gab (zum Leidwesen der Hamburger). Schließlich gab es sogar einen durchgehenden Zug von Bremen nach Wien.
Bei seinem Tod kam der größte Trauerkranz von den Schaustellern des Bremer Freimarkts. Beilken hatte erreicht, dass es für Fahrten von Vegesack zum Freimarkt Fahrpreisermäßigungen gab, die den Kindern mehr Taschengeld für den Freimarkt übrig ließen.

Von Heinrich Beilken sind erschienen
  • Bremen-Nord : Lesum, Vegesack, Blumenthal, Farge ; Wasser, Schiffe, Strand / Beilken, Heinrich , 1965
  • Bremen-Vegesack : einst und heute / Beilken, Heinrich , [ca. 1960]
  • Stadtführer Bremen und Bremerhaven / Beilken, Heinrich , 1957
In Vegesack erinnert die Beilkenstraße an ihn und im Stadtgarten ist ein Gedenkstein aufgestellt, der mit einer Sonnenuhr an ihn und Hanna Borcherding erinnert.
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