Alpha + O
Die Friedhofskapelle und ihre Nutzung

 

Kapelle, 04.05.2003 17-33-53

Entwurf Becker Kapelle 1929

Kapelle nach dem Bau sw

Kapelle 02.04.2010 15-49-58

Weg zur Kapelle
Architekten-Entwurf
vom Apr. 1929
nach dem Bau
nach dem Umbau

Mit ihrem losen Gestühl und ihrer freundlichen Atmosphäre lässt sich die Kapelle nicht nur für Trauerfeiern nutzen.  Auch Andachten werden abgehalten und kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen sind denkbar.

Kapelle _2

Deko

Kapelle17.06.2010 17-08-53

Kapelle17.06.2010 17-09-46

Vorderansicht
Innen
Kapelle während einer  Veranstaltung

Kapelle 2018 - A

Kollwitz 2

Kollwitz 3

Kollwitz 4

Schmuck zum Totensonntag 2018

Ein Geschenk für die Kapelle
von Dieter Spruth

Grabmal Käthe Kollwitz in Berlin

 

 

 

 

Kollwitz 1

Im Dezember 1945 wurde die Asche der Künstlerin Käthe Kollwitz auf den Zentralfriedhof Friedrichsfelde überführt, nach dem  sie am 22.04.1945 in Moritzburg bei Dresden verstorben war. An dem  Grabrelief begann sie im Sommer 1935 laut ihren Tagebuch- aufzeichnungen  zu arbeiten. Es war explizit für das Familiengrab gedacht.

Nach dem Bronzerelief von Käthe Kollwitz hat Dieter Spruth ein maßstabgetreues Relief aus Zirbelholz geschnitzt und 2018 für die Kapelle gestiftet

Dazu heißt es in einer Predigt:
Ein eindrucksvolles Bronzerelief ziert das Grab von Käthe Kollwitz. Für ihr eigenes Grabmal hat die große Künstlerin, die in Berlin begraben ist, ein besonderes Motiv gewählt. Sie beschrieb es in einem Brief selbst so:
Das Relief zeigt „zwei große mütterliche Hände, die einen Hinübergehenden in ihren Mantel hüllen“ Die Gesichtszüge des Sterbenden wirken ruhig und entspannt. „Ruht im Frieden seiner Hände“ (zit. nach Goethe), so hat Käthe Kollwitz die Darstellung genannt mehr...

 

 

Die Friedhofskapelle ist hell und freundlich. Sie wurde von dem Bremer Architekten Ernst Becker (später Becker-Sassenhof) (1900-1968) gebaut und am 9. Juni 1930 eingeweiht.
1960 wurd die Kapelle noch einmal von Becker umgebaut, indem der zunächst offene Umgang mit in den Kapellenraum einbezogen wurde. Außerdem gab es ein neues Vordach. Becker hat auch andere Gebäude für die Gemeinde entworfen und auch das bekannte Vereinshaus des Vegesacker Rudervereins (VRV) an der Strandstraße.
Sein Werk wurde dokumentiert in dem Buch "Einfaches Bauen. Ernst Becker. Leben und Werk eines Architekten (Verlag Aschenberg und Holstein, 1999)
[Home] [Lage] [Geschichte] [Urnenfelder] [Ruheort Anker] [Besond. Gräber] [Friedhofskapelle] [Todsicher] [Friedhofsordnung] [Über uns] [Links]