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Grabmahl der Familie Johann Lange

 

 

Der Weg vom Haupteingang führt direkt zu dem weißen Marmorengel der Grabstätte von Familie Johann Lange. Der Engel ist fast von jeder Stelle des Friedhofs aus zu sehen.
Von der Kirchengemeinde wird er liebevoll
“Engel der Zuversicht” genannt und manche Familien wählen ihre Grabstelle bewusst in der Nähe des Engels.

 

Lange 06.04.2010 13-08-19

Lange 06.04.2010 13-08-07

Lange, 18.05.2010 11-00-54

Lange, 18.05.2010 11-01-15

Lange, 18.05.2010 11-01-54

Lange, 18.05.2010 11-05-27

Lange, 18.05.2010 11-06-11

Lange, 18.05.2010 11-02-31

Lange, 18.05.2010 11-08-28

Lange        02.04.2010 15-35-07

Lange 05

Lange Anna col
Anna Lange
Lange Johann col
Johann Lange

Lange, 18.05.2010 11-08-53

Inschriftplatten:

Lange        02.04.2010 15-35-25

Lange th 06

Lange 06.04.2010 12-59-55

Lange 06.04.2010 13-00-56

Lange-Grabmal1904

Das repräsentative Grabmal mit dem Engel aus weißem Marmor wurde 1847 von dem Bildhauer Arnold Hermann Lossow (1805 -1874) geschaffen. Es stand zunächst auf dem Kirchhof bei der Vegesacker Stadtkirche (Postkarte von 1904). Nach Eröffnung des neuen Friedhofs fand eine Umbettung statt, und das Grabmal wurde hier aufgestellt. Der gusseiserne Baldachin wurde in den 1950er Jahren leider (vermutlich wegen Baufälligkeit) abgebrochen. Dadurch ist das wertvolle Grabmal jetzt schutzlos den Witterungseinflüssen ausgesetzt.
Lange-Grabmal1904b
Ursula Siebert 1982 B1
Auch mutwillige Zerstörungen sind in den letzten Jahren zu beklagen. So wurde die vordere Schmuckplatte mit den drei Marien am Grabe zerstört. Dieses biblische Motiv korrespondierte mit dem Engel wie ein Kupferstich von Ferdinand Hartmann zeigt.
Hartmann war mit Heinrich von Kleist befreundet. Kleist schrieb das Gedicht “Der Engel am Grabe des Herrn”. Das Gedicht und der Kupferstich wurden im Januar 1808 in der Zeitschrift “Phöbus - Ein Journal für die Kunst”veröffentlicht. Es ist nicht auszuschließen, dass Lossow dies gekannt hat. Die Geste des Engels deutet darauf hin.

Die drei Marien am Grabe Ferdinand Hartmann-th

Ursula Siebert 1982 C

Der erhobene Zeigefinger des Engels, der auf dem linken Foto von 1982 noch deutlich zu sehen ist, fehlt jetzt (Foto rechts).

Lange, 18.05.2010 11-02-32

Der „Arbeitskreis Friedhof”der Kirchengemeinde, hat sich zum Ziel gesetzt, Mittel für die Restaurierung zu sammeln, um insbesondere das Lange-Grabmal vor dem Verfall zu retten.
Durch die Verleihung des Bürgerpreises 2007 der Bürgerstiftung Bremen-Nord, konnte eine erste Sanierung der Grabanlage-Lange, erfolgen.
Um den Marmorengel dauerhaft vor Witterungs- und Umwelteinflüssen zu schützen, ist noch die Anschaffung eines neuen Baldachins erforderlich.

Präsentation des Restaurierungsprojekts
mit 2 Vorschlägen für einen Schutzschirm hier >>

 

Als eine Art weiteres Denkmal erinnert in Bremen-Aumund die Johann-Lange-Straße an den Werftbesitzer.

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